Amphibienschutzzäune 2022

1.978 Amphibien zum Laichgewässer getragen

Wir betreuen drei Zäune: Königstraße/Ecke Riekersweg, Linteler Straße/Friedwald sowie einen Zaun am Grenzweg in Hemmelsberg. Der Aufbau der Zäune erfolgte in diesem Jahr recht früh, als im Februar die Temperaturen anstiegen. Unermüdlich, zuverlässig und sorgfältig arbeitete das Krötenteam an allen drei Zäunen in den frühen Morgenstunden und zu nachtschlafenden Zeiten, bei (wenig Sonne), aber bei viel Sturm und Regen. Die Saison war sehr lang und sehr zeitintensiv, da das Wetter recht lange „Laich-unfreundlich“ war, zu kalt oder zu trocken. Doch: die Arbeit hat sich gelohnt. Insgesamt waren es 1.978 Amphibien, die von NABU-Helfer:innen sicher über die teilweise vielbefahrenen Straßen geleitet wurden.

 

 Alle Tiere werden erfasst, die Ergebnisse werden eingetragen in Datenbank HerpetoMap, die Fachplattform zur Meldung von Amphibien- und Reptilienvorkommen in Niedersachsen und beim NLWKN  im Niedersächsisches Webbasiertes Artenerfassungs-Portal – NIWAP.


Ein besonderer Dank geht an Bürgermeister Herrn Jörg Skatulla, der sich kurzfristig für das Beschaffen von Verkehrsschildern „Krötenwanderung“ eingesetzt hat. Diese wurden –ebenso spontan- am Grenzweg aufgestellt vom Team des Kommunalservice Hude/Ganderkesee (Zweckverband). Auch hier ein DANKE an alle, die daran mitgewirkt haben. Auch den Landesforsten, namentlich Revierförster Marcus Hoffmann und Jann Onno Mumme Naturdienstleistungen danke ich für die Unterstützung am Friedwald und am Grenzweg, auch den freundlichen Waldarbeitern, die unser Schutzzäune sehr schonend behandelt haben.

 

Ansprechpartner Helmut Brüggemann

Amphibiengruppe NABU-Ortsgruppe Hude

Email: amphibien@nabu-hude.de    

Mobil: 0151 / 68 18 7185

 
 


Amphibienschutzzäune 2021

Der dritte Amphibienschutzzaun steht!

1249 Amphibien zum Laichgewässer getragen

 

Das Team der Ortsgruppe Hude ist Hinweisen von besorgten Bürgern nachgegangen und hat die Amphibien-Wanderroute an der Königstraße sowie am Grenzweg in Hemmelsberg überprüft. Schon vor der Hauptwanderzeit wurden dort über 50 überfahrene Tiere auf den Straßen gezählt.

 

Daher freuen wir uns umso mehr, dass es uns noch rechtzeitig vor der Hauptwanderung gelungen ist, zwei weitere Amphibien-schutzzäune erwerben und installieren zu können. In einer außergewöhnlichen Blitzaktion und dank spontaner,  unbürokratischer und finanzieller Unterstützung konnten die neuen Krötenzäune in den vergangenen Tagen  aufgestellt werden.

 

Ein neuer,  500m langer Amphibienleitzaun wurde uns über Rüdiger Wohlers, dem stellvertretenden Pressesprecher NABU Niedersachsen vermittelt und beschafft. Dank seiner guten Kontakte zum LBV in Bayern wurde die schnelle Lieferung des Zaunes  möglich gemacht. Finanziert wurde er von der NABU-Stiftung Oldenburgisches Naturerbe Danke Rüdiger.

 

Ein herzliches Dankeschön auch an den Landkreis Oldenburg (Amt für Naturschutz und Landschaftspflege), Frau Lanfermann und Frau Wolfrath, die uns leihweise einen 300 m langen Amphibienleitzaun zur Verfügung gestellt und darüber hinaus die Kosten für die notwendige Ersatzteilbeschaffung übernommen haben. 

 

So stehen nun noch zeitlich passend vor der Hauptwander-Saison neben dem altbewährten Schutzzaun am Friedwald die beiden neuen Zäune an der Königstraße/Riekersweg stadtauswärts sowie am Grenzweg in Hemmelsberg. Viele tatkräftige ehrenamtliche kleine und große Helfer:innen kümmern sich um die Betreuung der Zäune. 

 

Leider war es so kurzfristig nicht möglich, dass die Gemeinde Hude ergänzend zu diesen Schutzmaßnahmen Verkehrsschilder aufstellt, die auf vermehrte Krötenwanderung aufmerksam machen. Das wäre aber eine notwendige Ergänzung unserer Bemühungen und wünschenswert für die nächste Krötensaison.

 

Ergebnisse:

Mai 2021. Die ehrenamtliche Arbeit, die in diesem Jahr rund acht Wochen in Anspruch nahm, hat sich gelohnt. Insgesamt zählte das NABU-Team 1249 Amphibien. Kröten, Grasfrösche und auch Molche, die sicher über die Straße zu ihrem Laichgewässer getragen wurden.

 

Alle Tiere werden erfasst, die Ergebnisse werden eingetragen in Datenbank HerpetoMap, die Fachplattform zur Meldung von Amphibien- und Reptilienvorkommen in Niedersachsen und beim NLWKN  im Niedersächsisches Webbasiertes Artenerfassungs-Portal – NIWAP.